Die im Entwurf des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes vorgesehenen Maßnahmen bereiten uns allen große Sorgen. Insbesondere die geplante Rückkehr zur Grundlohnsummenbindung und weitere Einschnitte im Heilmittelbereich drohen die wirtschaftliche Situation physiotherapeutischer Praxen zu verschärfen und den bereits bestehenden Fachkräftemangel weiter zu verstärken.
Dabei ist die Physiotherapie nicht das Problem, sondern ein wichtiger Teil der Lösung. Physiotherapeutische Leistungen tragen dazu bei, Operationen zu vermeiden, Krankenhausaufenthalte zu verkürzen und die Selbstständigkeit von Patientinnen und Patienten zu erhalten. Einsparungen in diesem Bereich gefährden nicht nur die Zukunft vieler Praxen, sondern langfristig auch eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige Versorgung.
Der VPT setzt sich deshalb gemeinsam mit seinen Partnern im Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) dafür ein, die Auswirkungen der geplanten Regelungen auf die Heilmittelversorgung deutlich zu machen. Dabei kommt es auch auf die Erfahrungen aus der Praxis an. Wer täglich Patientinnen und Patienten behandelt, kann politischen Entscheidungsträgern am besten vermitteln, welche Folgen die geplanten Maßnahmen für die Versorgung vor Ort haben können.
Wir möchten unsere Mitglieder daher ermutigen, das Gespräch mit den Abgeordneten ihres Wahlkreises zu suchen und ihre Erfahrungen einzubringen. Um Sie dabei zu unterstützen, stellen wir Ihnen verschiedene Informations- und Aktionsmaterialien zur Verfügung.
Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Stimme für die Physiotherapie und eine zukunftssichere Patientenversorgung einzubringen. Jede Rückmeldung aus der Praxis zählt.
